Wolters Partner | Realisierungswettbewerb Altena

Freiraumplanerischer und architektonischer Realisierungswettbewerb

„Gestaltung eines Lenneparks am Bahnhofsufer mit einer Fußgängerbrücke zur Anbindung an die Innenstadt Altena“

 

Ergebnis

Die Jury unter dem Vorsitz des Landschaftarchitekten Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg, und unter Mitwirkung von politischen Vertretern hat am 18.07.2013 insgesamt drei Preise und drei Ankäufe vergeben:

 

Übersicht der Preisträger

 

1. Preis

Arbeit 1001

- lohrer hochrein landschaftsarchitekten  I stadtplaner, München

- ama architekturbüro auerbach, Burghausen

- Mayr Ludescher Partner beratende Ingenieure GbR, München

- DayLight Lichtplanung, München

 

2. Preis

Arbeit 1008

- RMP Stefan Lenzen Landschaftsarchitekten

- JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln

- imagine structure GmbH, Frankfurt a.M.

- KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, Krefeld

 

3. Preis

Arbeit 1014

- BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten, Berlin

- Henchion Reuter Architekten, Berlin

- Klaus Reuter, Steffen Reimann

- EiSat GmbH, Berlin

 

Ankauf

Arbeit 1002

- office regina poly, berlin

- Sabine Krischan Architektin, Berlin

- Ingenieurbüro Rüdiger Jockwer GmbH, Berlin

 

Ankauf

Arbeit 1003

- club L 94 Landschaftsarchitektur GmbH

- Halfmann Architekten, Köln

- Schnitzler + Sikora Ingenieure, Lüdenscheid

 

Ankauf

Arbeit 1011

- (f) landschaftsarchitektur gmbh, Bonn

- ATELIER 30 Architekten GmbH, Kassel

- Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl.-Ing. Malte Lehrke, Kassel

 

 

Wettbewerbsaufgabe

Die Stadt Altena im Märkischen Kreis lobt im Kontext der REGIONALE 2013 einen freiraumplanerischen und architektonischen Wettbewerb aus mit dem Ziel, eine Gestaltungslösung zur Verbindung des Bahnhofes Altena mit der Altenaer Innenstadt über die Lenne als Teil der künftigen Lenneroute erarbeiten zu lassen.

Die Wettbewerbsaufgabe ist Teil des Projektes „LenneSchiene“ der REGIONALE 2013, in dem in interkommunaler Zusammenarbeit von acht Gemeinden – von Iserlohn bis Schmallenberg –, das Ziel verfolgt wird, ein regionales „Band” entlang der Lenne zu knüpfen.

Der Bahnhof Altena an der westlichen Uferseite der Lenne liegt heute isoliert zwischen der Bahnhofstraße (B 236) und der Lenne. Zwischen Bahnhof und Lenne befindet sich eine ca. 25 m breite und ca. 250 m lange Brachfläche. Der Bahnhof ist fußläufig mit der am östlichen Ufer liegenden Innenstadt nur über die in ca. 6 m Höhe verlaufenden Fritz-Berg-Brücke verbunden. Um diese Verbindung für Fußgänger und Radfahrer aufzuwerten, soll eine Fußgängerbrücke über die Lenne entworfen werden. Die ungenutzte Brachfläche im Umfeld des Bahnhofes soll landschaftsarchitektonisch als „Lennepark” gestaltet werden. Damit sollen auch auf der westlichen Seite der Lenne Aufenthalts- und Erlebnisräume am Fluss entwickelt werden. Die neue Fußgängerbrücke soll am Ostufer der Lenne die Verbindung zu der neu gestalteten Lennepromenade, dem Busbahnhof und dem an der Lennestraße gelegenen Stadtkern darstellen. Gleichzeitig wird damit auch die Anbindung an den derzeit im Bau befindlichen Aufzug zur Burg Altena verbessert. Die neue Wegeverbindung wird auch Teil der Lenneroute, die damit in Altena eine weitere Aufwertung erfährt.

Der nördliche Abschluss des „Lenneparks” soll durch einen Park & Ride Platz gebildet werden, der in die Gestaltung des Uferparks integriert werden soll.

Die wesentlichen Ziele des Wettbewerbs lassen sich wie folgt beschreiben:

  1. Freiraumplanerische Gestaltung des „Lenneparks” am Bahnhof mit Radweg „Lenneroute”

  2. Gestaltung einer funktionalen Fußgängerbrücke zur Verbindung des Bahnhofes mit der Innenstadt

  3. Räumliche Vernetzung der vorhandenen Lennepromenade mit der neuen Fußgängerbrücke

  4. Barrierefreie Gestaltung des Ausgangs der Bahnhofsunterführung

  5. Funktionale und gestalterische Einbindung der Bahnhofsunterführung

  6. Gestaltung des Park & Ride Platzes

 

Art des Wettbewerbs

Begrenzter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- / Losverfahren. Die Wettbewerbssprache ist deutsch; das Verfahren ist anonym.

 

Teilnehmerfeld

 

1. club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln in Arbeitsgemeinschaft mit

Halfmann Architekten, Köln und Schnitzler + Sikora Ingenieure, Lüdenscheid

2 . Bimberg Landschaftsarchitekten, Iserlohn in Arbeitsgemeinschaft mit

KKW Architekten, Altena und Ingenieurbüro Werner, Menden

3. RMP Stefan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn in Arbeitsgemeinschaft mit

JSWD Architekten, Köln und imagine structure, Frankfurt a.M.

4. wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum in Arbeitsgemeinschaft mit

Ahlbrecht Baukunst, Essen und Ingenieurbüro Schülke und Wiesmann, Dortmund

5. Margarete Hoberg-Klute Landschaftsarchitektin, Sundern in Arbeitsgemeinschaft mit

Dorothea Ossenberg-Engels Architektin, Altena und oe Planung + Beratung GmbH, Altena

1. (f) landschaftsarchitektur gmbh, Bonn in Arbeitsgemeinschaft mit

ATELIER 30 Architekten GmbH, Kassel und Ingenieurbüro für Bauwesen, Bonn

2. lohrer hochrein landschaftsarchitekten GbR, München in Arbeitsgemeinschaft mit

ama architekturbüro michael auerbach, Burghausen und

Mayr I Ludescher I  Partner Beratende Ingenieure GbR, München

3. lad+ I landschaftsarchitektur diekmann, Hannover in Arbeitsgemeinschaft mit

Klaus Hollenbeck Architekten, Köln und

IFS - Beratende Ingenieure im Bauwesen Prof. Feyerabend – Schüler, Hürth

4. BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten GbR, Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit

Henchion Reuter Architekten GbR, Berlin und EiSat GmbH - Eisenloffel . Sattler + Partner

Gesellschaft Beratender Ingenieure für Bauwesen, Berlin

5. JKL Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur, Georgsmarienhütte in Arbeitsgemeinschaft mit

Siegbert Feldmeier Architekten, Münster und WTM Engineers, Hamburg

6. office regina poly, Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit Sabine Krischan, Berlin und

Ingenieurbüro Rüdiger Jockwer GmbH, Berlin

7. MAN MADE LAND, Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit heneghan peng architects, Berlin / Dublin

und PÖTZL Ingenieure GmbH, Coburg

8. Förder Landschaftsarchitekten, Essen in Arbeitsgemeinschaft mit

Willi Landers Architekt BDA, Düsseldorf und

Pirlet & Partner Ingenieurgesellschaft I Prof. Dr. Stefan Polónyi, Köln

9. BÜRO DRECKER, Bottrop in Arbeitsgemeinschaft mit

PASD Architekten Feldmeier + Wrede, GbR Architekten BDA und Stadtplaner SRL, Hagen und

grbv Ingenieure im Bauwesen GmbH & Co. KG, Hannover

10. BDP Khandekar (B.V.), NL – Benthuizen (Landschaftsarchitektur und Architektur)

in Arbeitsgemeinschaft mit ipv Delft bv, NL - Delft

 

 

voraussichtliche Terminkette

Bekanntmachung                                 27.03.2013

Ende der Bewerbungsfrist                    17.04.2013 bis 18.00 Uhr

Auswahl der Teilnehmer                       22.04.2013

Ausgabe der Unterlagen                      22.04.2013

Schriftliche Rückfragen bis                   30.04.2013

Einführungskolloquium                    06.05.2013

Abgabe der Arbeiten                           01.07.2013

Preisgericht                                     18.07.2013


Ausloberin

Der Wettbewerb wird ausgelobt durch die:

Stadt Altena

Der Bürgermeister

Fachbereich Planen und Bauen

Lüdenscheider Straße 25/27

D-58762 Altena

 

Wettbewerbsbetreuung / Ansprechpartner

Carsten Lang, Lena Schüttken