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Wettbewerbe und Moderation Schöppingen - KRAFTWERK KünstlerDORF

KRAFTWERK KünstlerDORF

Mehrfachbeauftragung als kooperatives Verfahren

mit anschließendem Verhandlungsverfahren

Kulturhalle

Schöppingen, 2015

 

Als erste Baustein für die Realisierung des REGIONALE-Projektes „KRAFTWERK Künstlerdorf” soll der Projektbaustein „Kulturhalle” weiter qualifiziert und die Vergabe der erforderlichen Planungsleistungen erfolgen.

Neben dem genannten Projektbaustein beinhaltet das REGIONALE-Projekt die Freiraumgestaltung des Künstlerdorfes sowie die energetische Ertüchtigung des Rathauses als weitere Bausteine.

Ziel ist es, die Idee der Kulturhalle als „geistiges Kraftwerk”, welches auch durch die Bürger und Vereine des Ortes flexibel zu nutzen ist, weiterzuentwickeln und in ein architektonisches Gesamtkonzept zu übersetzen. In dieses Konzept ist eine Hackschnitzelheizung, die Künstlerdorf und Neues Rathaus mit regenerativer Energie versorgen soll, gestalterisch zu integrieren.

Vor dem Hintergrund der besonderen Entwicklungshistorie des Projektes und der in diesem Zusammenhang praktizierten intensiven Einbindung der Bürger / lokalen Akteure, sollen diese auch im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens einbezogen werden.

Für den Umbau der Kulturhalle liegt eine Kostenschätzung nach DIN 276 in Höhe von ca. 1.100.000 € vor.

Das „Auftragsversprechen” bezieht sich zunächst auf die Leistungsphasen I - IV gem. § 34 HOAI.

Das Verfahren wird als kooperative Mehrfachbeauftragung mit abschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

Im Rahmen der Mehrfachbeauftragung sollen die Teilnehmer einen Entwurf für die Umgestaltung der Kulturhalle entsprechend den in der Projektstudie dargestellten Zielsetzungen erarbeiten. Hierfür wird eine Aufwandsentschädigung von 7.000 € je Teilnehmer seitens des Auslobers vergütet.

Im Rahmen des vorgeschalteten Bewerbungsverfahrens werden drei Teilnehmer für die Mehrfachbeauftragung anhand fachlicher Kriterien ausgewählt.

 

Mehrfachbeauftragung

Die Mehrfachbeauftragung wird als zweistufiger Bearbeitungsprozess durchgeführt.

Nach einer ersten Bearbeitungsphase erfolgt eine Vorstellung der Arbeitsergebnisse im Rahmen eines Zwischenkolloquiums.

Nach einer weiteren Arbeitsphase erfolgt dann eine Abschlusspräsentation mit anschließender Auswahl eines geeigneten Lösungsvorschlags durch die Bewertungskommission. Die Bewertungskommission wird paritätisch durch lokale Vertreter, Vertreter der REGIONALE 2016 und Fachleute besetzt. Vertreter des Künstlerdorfes und weiterer lokaler Akteure werden als stimmberechtigtes Mitglied bzw. Berater in der  Bewertungskommission vertreten sein und so an dem Entscheidungsfindungsprozess mitwirken.

Den Abschluss des Verfahrens bildet das Verhandlungsverfahren, in dem neben den üblichen Zuschlagskriterien (Honorarangebot, Präsentation etc.) auch die Bewertung des Planungskonzeptes als wesentliches Kriterium Berücksichtigung findet.

 

Zeitschiene

• Auswahl der Teilnehmer Ende November 2015

• Auftaktkolloquium Anfang Dezember 2015

• Zwischenkolloquium Anfang Januar 2016

• Abschlusspräsentation Anfang Februar 2016

• Verhandlungsgespräche Mitte Februar 2016

 

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